Vietnam Teil 2 – Motorradtour nach Da Lat

Tag 1 

Freitag Morgen, noch ein bisschen verschlafen nach zu wenig Nacht. Hung und Nhat haben schon vor dem Hostel auf uns gewartet. Während sie unsere Rucksäcke regensicher verpackt und hinten auf die Bikes geschnuert haben, haben wir uns nebenan ein kleines Frühstück gegoennt, und dabei festgestell, dass wir immer noch nicht wirklich wissen, was uns erwartet oder wo wir übernachten werden. Aber ohne viel Zeit für Zweifel ging es auch schon los, ich hinten bei Hung auf dem Gefährt und ein paar Meter hinter uns Nhat und Marina.

Erst ging es eine schmale Straße entlang, durch die flache Küstenlandschaft mit viele Reisfeldern, Bananenplantagen und kleinen Dörfern, bevor wir ein Stück auf dem großen Küstenhighway zurueckgelegt haben, der von Hanoi im Norden bis nach Saigon und weiter ins Mekong Delta führt. Aber das hat zum Glück nicht lange gedauert und es ging wieder auf kleinere, ruhigere Straßen, wo wir auch unseren erste Pause eingelegt haben, an einer kleinen Farm. Die Besitzerin war gerade dabei, runde Reisfladen zu machen, aus einer gekochten Reispaste, die auf Stoffplanen gestrichen wird und dann in der Sonne trocknet. Sie hat uns alles genau gezeigt und die Marina durfte es auch mal ausprobieren. Dann gab es noch ein paar Stücke zum knabbern, die wir uns mit dem lustigen, kleinen Hund geteilt haben.

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Marina baut Reisfladen

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Vietnam Teil 1 – Hanoi bis Hoi An

Ein letzter grosser Urlaub sollte noch her dieses Jahr und die letzten Urlaubstage mussten verbraucht werden. Und weil noch so viel Urlaub uebrig war, hatten wir diesmal ganze zweieinhalb Wochen Zeit. Nach lan

gem ueberlegen haben wir uns fuer Vietnam entschieden, weil die Fluege mal wieder unglaublich billig waren und die Ha Long Bay sehr weit oben auf unserer Reiseliste stand.

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Die Strasse vor unserem Hostel in Hanoi, wie ueberall voll mit Motorbikes aller Art. Am Rand steht eine der vielen Aunties die am Strassenrand Obst verkaufen, hier mit stinkigen Jackfruits.

Seit ein paar Monaten gibt es kostenloses Visum fuer Deutsche wenn man maximal 15 Tage bleibt, aber weil die Fluege billiger waren und mehr Zeit immer gut ist, haben wir uns ein bisschen mehr gegoennt. Letztendlich war das Visum durch einen Trick der Vietnamesischen Behoerden zwar deutlich teurer als im Vorraus bezahlten 20 US Dollar (Bei der Einreise musste ich weitere 65 USD zahlen), aber wenigstens fuer Singapurer ist es so oder so kostenlos. Wir hatten nicht wirklich geplant, wie die Reise aussehen sollte, wussten nur, dass wir am 5. November in Hanoi landen und am 22. November von Saigon aus wieder zurueckfliegen und es in der Zwischenzeit irgendwie bis da hin schaffen mussten.  Weiterlesen

Penang

Weil wir schon laenger nicht mehr unterwegs waren, musste mal wieder ein langes Wochenende her. Weil Malaysia immer schnell und guenstig zu erreichen ist, haben wir uns diesmal fuer Penang entschieden, eine relativ grosse Insel an der Westkueste, mit einer Bruecke zum Festland. Also standen diesmal keine einsamen Straende mit blauem Wasser, sonder nette Altstadt und leckeres Essen im Vordergrund.

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Gasse in der Altstadt von Georgetown

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Yogyakarta

Ich war zwar mittlerweile schon relativ oft in Indonesien, aber auf die Hauptinsel Java hatte ich es bisher noch nicht geschafft. Aber obwohl Jakarta nicht so wirklich reizvoll klingt als Reiseziel gibt es dort doch einige interessante Orte, zu denen man gut uebers Wochenende fliegen kann. Weil wir es so kurz nach dem Philippinentrip etwas ruhiger angehen lassen wollten haben wir uns gegen die ganzen Vulkane und fuer die beruehmten Tempel von Yogyakarta (kurz Jogja) entschieden. Borobudur und Prambanan, ein Buddhistischer und ein Hinduistischer Tempel, beide unglaublich alt und nicht weit voneinander entfernt. Und direkte Fluege gibt es auch genug dorthin.

Dieses Mal haben wir uns Christoph und Sabine mit eingepackt, damit wir nicht ganz alleine unterwegs sind und haben uns aus Mangel an verlockenden Backpacker Hostels in ein nettes Hotel einquartiert, was so tolle Vorteile wie Fruehstuecksbuffet und Massage im Haus hat.

 

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Ausblick vom Hotel auf zwei der vier Vulkane die Yoyakarta umgeben. Vorne der sehr aktive Merapi und dahinter der Merabu. Leider war die Sicht die meiste Zeit noch schlechter und viel mehr haben wir nicht zu Gesicht bekommen.

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Unterwegs in den Philippinen

Der erste laengere Urlaub das Jahres hat sich wieder einmal mehr oder weniger von selbst ergeben. Nico und Ramona hatten einen Gutschein fuer zwei Naechte im Boracay Beach Resort, der abgelaufen waere und konnten selbst nicht mehr rechtzeitig hin. Bevor er verfaellt und weil wir sowieso schon laenger mal die Philippinen erkunden wollten, haben wir angeboten, diese Aufgabe zu uebernehmen.

Weil es so viel zu sehen gibt und man sowieso nicht direkt nach Boracay fliegen kann, haben wir das ganze zu einer kleinen Rundreise erweitert, die leider immer noch viel zu kurz geraten ist. Weil ich in Manila schon war und die Stadt auch nicht sonderlich interessant ist, haben wir uns entschieden, nach Cebu zu fliegen, ohne gross den Rest der Reise geplant zu haben oder auch nur zu wissen was man dort machen und sehen kann. Wir dachten mittlerweile haetten wir genug Erfahrung in Reiseplanung um das ganze gut hinzubekommen. Leider gestaltet sich alles ein bisschen schwieriger, wenn das ganze Land aus tausenden kleinen und ein paar groesseren Inseln besteht, die alle ihre interessanten Ecken haben. Irgendwie haben sich dann mit der Zeit aber ein paar Ziele herauskristallisiert die wir besuchen wollten und wir haben entsprechend unsere Inlandsfluege gebucht.

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Nach so kurzer Zeit schon wieder der Kinabalu Gipfel

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Bergtour auf den Kinabalu

Einmal den Mount Kinabalu zu besteigen stand noch auf dem Programm fuer meine Zeit hier in Asien und als die Marina, die am Bergsteigen eher uninteressiert ist, im Februar fuer zwei Wochen nach Deutschland geflogen ist und gleichzeitig ein gutes Angebot bei Groupon fuer die Bergtour aufgetaucht ist, habe ich spontan zugeschlagen. Dann musste ich nur noch Nico, Ramona und Max motivieren, damit ich das ganze nicht alleine ertragen muss und schon ging es los.

Mit 4095 Meter ist der Kinabalu der hoechste Berg Suedostasiens. Ein riesiger Granitklotz der mehr oder weniger alleine aus dem Boden rausgeploppt ist, der zweithoechste Berg Borneos ist nicht mal 2500 Meter hoch und auch noch mal ein Stueck entfernt.

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Anflug auf Kota Kinabalu, hier eine kleine Insel vor der Kueste

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Langkawi & Ko Lipe

Als eine Mischung aus Flitterwochen und Familienreise sind wir am Tag nach unserer Hochzeit mit meiner kompletten Familien zum Strandurlaub nach Langkawi geflogen. Erwartungsgemaess war das nicht ganz einfach mit dem frueh auftstehen nach der langen Nacht und den leckeren Long Island Ice Teas im Blu Jaz am Ende. Aber wenn es in den Urlaub geht sind alle Qualen etragbar.

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Lustige Menschen in Langkawi

Im Taxi zum Flughafen haben wir dann grade noch erfahren, dass die Air Asia Maschine von Surabaya nach Singapur abgestuerzt ist und waren halbwegs froh, die Fluege mit Tiger Air gebucht zu haben. Auch eine fiese Drehturbulenz, ausgeloest von einem dicken Flugzeug vor uns, konnte uns nicht aufhalten und wir sind alle wohlbehalten in Langkawi angekommen. Und nachdem Marina mich ueberredet hat, das erste Bier zu trinken, ging es mir auch schon wieder besser. Weiterlesen

Road trip von Sydney

Vor ungefaehr einem Jahr kam Marinas Tante Fie frisch verheiratet mit ihrem Mann Andrew (Australier) aus Sydney nach Singapur zu Besuch und wir haben ihnen versprochen sie mal zu Besuchen da unten. Ich war ja schon mal in Sydney aber das ist ganz klar eine der Staedte wo ich immer wieder hinfliegen kann. Und als es das naechste gute Angebot bei Scoot gab (unter 800 Dollar return fuer uns beide) haben wir sofort zugeschlagen. Wir haben es schlau ueber Marinas Geburtstag gelegt, damit wir dem hektischen Formel1 Wochenende hier entkommen. Das heisst es ist auch schon wieder ein halbes Jahr her, aber ich hole langsam auf.

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Blick von der Oper auf die Sydney Harbour Bridge

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Seminar in Japan

Eine kleine Einladungsemail zu einem Seminar in Japan war der Auslöser fuer diesen Ausflug. Das konnten Jochen und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. Das Seminar war nur drei Tage von Montag bis Mittwoch und so formte sich der tolle Plan, Freitag schon hinzufliegen, nach dem Seminar noch 2 Tage freizunehmen und beide Wochenenden zu nutzen um das Land noch etwas genauer anzuschauen. Aber nix da, sagt der Japaner. Um die ganze Aktion bezahlt zu bekommen darf man nur am Tag vorher einfliegen und am Tag danach abreisen. Durch gutes Verhandeln und einem Rückflug um 23.59 haben wir den Rückflug bis Freitag Nacht verschieben können.

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Ausblick vom Seminarhotel

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Oben auf dem Dach gab es eine Aussichtsterrasse und bei gutem Wetter kann man den Fuji sehen. Leider hat das bei uns nicht geklappt.

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Die Hochzeit

Wie vermutlich sowieso schon jeder weiss haben wir Ende Dezember geheiratet und dafuer auch die Familie einfliegen lassen, damit es sich auch lohnt. Am Dienstag, 23.12. war die offiziellen Trauung, ein bisschen verwirrend nach muslimischem Brauch, aber wir haben bestanden und durften die Ringe tauschen. Und am Samstag danach  war die offizielle Feier im Mamanda Restaurant und danach in einer Bar um die Ecke. Alle die sich jetzt wundern, dass sie nicht eingeladen waren: Es wird im Sommer noch eine zweite Feier in Deutschland geben fuer alle in Deutschland ansaessigen und wer auch immer dort hinfliegen mag.

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Frueh am Morgen vor der Trauung

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